Kurzportrait: Marion Hämer

Kurzportrait: Marion Hämer

Die Knielingerin Marion Hämer ist eine der Künstlerinnen, die ihre Gemälde in der Pop Art Galerie 2.0 ausstellen konnten. Sie malt seit 2009 und fand ihren eigenen Kunststil durch zahlreiche Seminare an Kunstakademien, die von namhafte Künstler*innen geleitet wurden. Sie lässt sich nach wie vor gerne durch andere Künster*innen inspirieren.

Ihre Bilder entstehen auf Leinwand, Pappe und Papier. Die Arbeiten, so sagt sie selbst, sind nicht dynamisch betont, sondern sollen mit der dezenten, gut aufeinander abgestimmten Farbgebung, eher durch Harmonie beeindrucken. Dabei achte sie sehr auf die Ausgewogenheit der Bildschwerpunkte und die Wirkung im Gesamtwerk. Die Bewegung in den Arbeiten entstehe nicht allein durch die Dynamik des Striches, sondern auch durch das Zusammenspiel der Farben. Es versinkt stets die ganze Form, wird aber noch durch die Schleier hindurch erahnt und erkannt. Das im Körper Sichtbare verschwindet langsam. Das Vorherige ist noch zu erahnen, während das Gegenwärtige erscheint. Alles geschieht gleichzeitig.

Die mit Acryl, Kohle, Acrylstiften oder Aquarellstiften gemalten Werke sind bei ihr käuflich zu erwerben.

Pop Art Gallery, Kunst

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Portrait: Kerstin Sokoll

Pop Art Galerie in Knielingen 2.0

Die meisten der Knielinger Bürger*innen werden sicherlich das ein oder andere Mal im Frühling dieses Jahres an den Fenstern der Ausstellungsfläche in Knielingen 2.0, Ecke Egon-Eiermann-Allee/Sudetenstraße vorbeigekommen sein. Hat man sich am Anfang noch gewundert, was die ganzen Bilder in den Räumlichkeiten für eine Bewandtnis haben, wurde schnell durch die Infos an den Fensterscheiben oder sogar in einem persönlichen Gespräch mit der Künstlerin selbst klar, dass hier eine coronafreundliche Art eines Kunstmuseums entstanden ist.

Wie kam es zu dieser Idee?

Die Künstlerin, deren Werke es in der Pop Art Galerie zuerst zu bestaunen gab, heißt Kerstin Sokoll, ist für ihre Werke international bekannt und wohnhaft in unserem Stadtteil Knielingen. Es war ihre Idee, aus den leerstehenden Räumlichkeiten der Volkswohnung eine Galerie zu machen. Coronakonform mit offenen Fenstern und genügend Abstand sollte man sich von drinnen nach draußen (und andersherum) unterhalten können. Nachfolgend können, wie schon im Der Knielinger Ausgabe April 2021 erwähnt, weitere Knielinger Künstler*innen die Gelegenheit nutzen, um ihre Werke dort auszustellen.

Pop Art Gallery, Kunst

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Maibaum stellen im Juni?

Vom Maibaum zum Stammtischbaum

Traditionell wird ein Maibaum von in der Regel jungen Burschen am Vorabend des 1. Mai gestellt, dieses Ereignis feucht-fröhlich vom gesamten Dorf begleitet und am Monatsende wieder abgebaut. Der Abbau wurde beim Maibaum in der Saarlandstraße 78 irgendwie versäumt – und zwar seit 2013. So stand dieser Maibaum acht Jahre lang vor dem „Rebstock“. Niemand störte sich daran. Niemand kümmerte sich darum. Niemand erfreute sich daran; vielleicht abgesehen von dem einen oder anderen Vierbeiner, der an dessen Stammfuß seine persönliche Marke setze. Dieser Maibaum stand einfach da. Ungesehen, unbeachtet, ungeliebt.

Seit dem 3. Oktober 2019 treffen sich – mit Unterbrechung durch die lange Corona-Pause – zum sonntäglichen Frühschoppen ein paar junge Knielinger Burschen im „Rebstock“, die sich selbst „Eggepfetzer“ nennen (laut Karlsruher Mundartlexikon „Herumlungerer“). Denen fiel dieser Maibaum auf, denen war er nicht egal, die wollten ihn mögen.  Und so wurde der unansehnliche, ungeliebte Maibaum Mitte Juni 2021 zu einem schönen Knielinger Stammtischbaum transformiert. Binnen einer Woche wurde Farbe besorgt, ein neues Wappenkreuz angefertigt sowie ein Termin zur Aufhübschung festgelegt. Spiralförmig zieht sich seitdem die Schwarz-Gelbe-Farbenpracht den Stamm empor.

Kultur, Geschichten

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Kurzportrait: Christopher König

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Die Frage ist meiner Meinung nach nicht einfach zu beantworten. Ich habe mich schon in der frühen Kindheit für das Zeichnen interessiert und die Freude daran, mich in einer anderen Form der Sprache auszudrücken ist nicht verloren gegangen. Ich selbst spiele E-Gitarre und Klavier und für mich ist die Malerei, sowie das Zeichnen und der Rhythmus in der Farbe womöglich auch eine andere Form von Musikalität oder Komposition. Ich höre sehr viel Musik im Alltag und bin seit meiner Jugend von verschiedenen musikalischen Genres inspiriert und diese Sujets versuche ich in meiner individuellen, kompositorischen Malerei in einer anderen Art und Weise zum Ausdruck zu bringen. Die Kunst ist für mich ein reduzierter, subjektiver Ansatz sich mitzuteilen. Eine andere Form von Sprache.

Stehen ihre Kunst und ihre Persönlichkeit in einem Zusammenhang?

Zwangsläufig ja. Die eigene Persönlichkeit, sowie die Kunst bedingt sich wechselseitig. Die Frage nach der Persönlichkeit ist jedoch eine sehr komplexe, da sich ja die eigene Kunst, sowie der Prozess der kreativen Entwicklung pausenlos verändert. Zu verschiedenen Zeitpunkten im Leben ist man ja auch immer in einem anderen sozialen Habitus, daher finde ich, dass sich Persönlichkeit schwer definieren lässt. Jedenfalls im Kunstkontext. Ebenso beziehe ich viele Ideen aus dem Alltag, sowie gesellschaftlichen Entwicklungen, oder modernen Debatten, Diskursen, oder Erfahrungen, die sich indirekt auf den eigenen kreativen Prozess auswirken. Die eigene künstlerische Persönlichkeit und die damit verbundene, praktizierte Kunst unterliegt einem wechselseitigem Prozess, auch mit der Umwelt, was wiederum subjektiv verarbeitet wird.

Pop Art Gallery, Kunst, Interview

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WARUM KISTEN SCHLEPPEN, DEIN TRINKWASSER IST SCHON DA

Es ist wieder Wochenende, draussen ist es mittlerweile wieder warm und du stellst fest, das du gerade die letzte Wasserflasche geleert hast. Das bedeutet für viele Menschen Kisten schleppen oder in jedem Fall bergeweise Pfandflaschen zum Supermarkt bringen und mit großen, schweren Kisten oder Gebinden wieder nach Hause fahren und alles irgendwie verräumen.

Du ärgerst dich jedes mal über die Schlepperei, aber man braucht nun mal Wasser.

Was hat meine Wasserflasche mit Nachhaltigkeit zu tun?

  • Jeder Deutsche verbracht im Schnitt 17,5 Plastikflaschen/Monat
    17,4 Mrd. Plastikflaschen aufeinander gestapelt entsprechen 15mal der Strecke von der Erde bis zum Mond
  • Für deren Produktion werden 430.000t Rohöl und Erdgaskondensate benötigt
    • Damit ließen sich 350.000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang heizen
  • Mineral- und Tafelwasser machen 88% der verkauften Plastikflaschen aus

Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Wasser, Ressourcen

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