Kurzportrait: Christopher König

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Die Frage ist meiner Meinung nach nicht einfach zu beantworten. Ich habe mich schon in der frühen Kindheit für das Zeichnen interessiert und die Freude daran, mich in einer anderen Form der Sprache auszudrücken ist nicht verloren gegangen. Ich selbst spiele E-Gitarre und Klavier und für mich ist die Malerei, sowie das Zeichnen und der Rhythmus in der Farbe womöglich auch eine andere Form von Musikalität oder Komposition. Ich höre sehr viel Musik im Alltag und bin seit meiner Jugend von verschiedenen musikalischen Genres inspiriert und diese Sujets versuche ich in meiner individuellen, kompositorischen Malerei in einer anderen Art und Weise zum Ausdruck zu bringen. Die Kunst ist für mich ein reduzierter, subjektiver Ansatz sich mitzuteilen. Eine andere Form von Sprache.

Stehen ihre Kunst und ihre Persönlichkeit in einem Zusammenhang?

Zwangsläufig ja. Die eigene Persönlichkeit, sowie die Kunst bedingt sich wechselseitig. Die Frage nach der Persönlichkeit ist jedoch eine sehr komplexe, da sich ja die eigene Kunst, sowie der Prozess der kreativen Entwicklung pausenlos verändert. Zu verschiedenen Zeitpunkten im Leben ist man ja auch immer in einem anderen sozialen Habitus, daher finde ich, dass sich Persönlichkeit schwer definieren lässt. Jedenfalls im Kunstkontext. Ebenso beziehe ich viele Ideen aus dem Alltag, sowie gesellschaftlichen Entwicklungen, oder modernen Debatten, Diskursen, oder Erfahrungen, die sich indirekt auf den eigenen kreativen Prozess auswirken. Die eigene künstlerische Persönlichkeit und die damit verbundene, praktizierte Kunst unterliegt einem wechselseitigem Prozess, auch mit der Umwelt, was wiederum subjektiv verarbeitet wird.
Geschäftsstelle

Blenkerstraße 41
76187 Karlsruhe

Begegnungsstätte

Struvestrasse 45
76187 Karlsruhe
Mitglied werden?

Folgen Sie uns