Offener Brief an das Regierungspräsidium: Vierstreifigen Ausbau der B36 abwenden!

In einem Offenen Brief haben sich die Karlsruher Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi, SPD und Zoe Mayer, Grüne an Regierungs-präsidentin Sylvia Felder gewandt und unterstützen die Forderung, den zweibahnigen (vierstreifigen) Ausbau der B36 abzuwenden.

Mit dem Schreiben wird die Kritik aus den angrenzenden Stadtteilen Knielingen und Neureut adressiert, die ein derart hohes Verkehrsaufkommen, das zu ei-nem vierstreifigen Ausbau führen würde, stark anzweifeln.

Auch für die Grünen – Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer MdB steht fest: „Es braucht jetzt ein grundsätzliches Umdenken: Die Klimaziele sind nur erreich-bar, wenn der Autoverkehr reduziert wird.“

„Verkehrswende bedeutet für die Reduzierung des motorisierten Individual- und Güterverkehrs zu sorgen und auf die überdimensionale Erweiterung des Stra-ßennetzes zu verzichten“, bekräftigt Abgeordneter Marvi.

Beide Abgeordnete verweisen in ihrem Schreiben auf einen Vergleich mit der Umfahrung Hagsfeld, bei der die Zweistreifigkeit einer Bundesstraße mit ähnli-cher Verkehrsprognose als ausreichend angesehen wird.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant derzeit die Querspange zwischen der B 36 und der zukünftigen 2. Rheinbrücke (B 293). Am 4. Oktober soll die Öffentlichkeit in-formiert werden.

Offener Brief an das Regierungspräsidium

Pressemitteilung 2. Rheinbrücke / Querspange / Bürgerverein

Stadtverwaltung fordert bedarfsgerechte Planung der Querspange und will eine Nordtangente light verhindern
Ergebnis aus gemeinsamem Termin mit den Bürgervereinen zum Anschluss der B36 an die zweite Rheinbrücke
Die Stadtverwaltung Karlsruhe appelliert an den Bund, die angestrebte Verkehrswende und den Schutz von Anwohnenden in die Planung für die Querspange zwischen der zweiten Rheinbrücke und der B 36 stärker einzubeziehen. Die Dimension und die Lage der Anschlussstraße zur B36 muss am tatsächlichen Bedarf und den notwendigen Änderungen für eine klimaverträgliche Mobilität ausgerichtet werden. Diese Folgerung zieht die Stadt nach einem Austausch mit den Bürgervereinen der besonders betroffenen Stadtteile im Vorfeld der Öffentlichkeitsbeteiligung des Regierungspräsidiums am 4. Oktober.

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