Der Bürgerverein wünscht frohe Weihnachten

- Aufrufe: 1143
Geschrieben am .

Geschrieben am .
Aber wo kann man ihn treffen?
am Bürger-und Gemeindezentrum 17:00 - 19:30 Uhr.
Gegen 17:30 erwarten wir den Nikolaus
Fleißige Helfer haben Bratwurst,
Glühwein und Apfelpunsch im Angebot.
Wir freuen uns auf große und kleine Gäste.
Geschrieben am .
Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Bürgervereins,
Wer den Knielinger jetzt schon Online lesen möchte, kann das hier tun:
in den letzten Monaten haben wir gemeinsam so vieles erledigt und das ist ein richtig gutes Gefühl. Zeigt es doch, dass wir auch außergewöhnliche Projekte erfolgreich umsetzten können, wenn Menschen sich für andere interessieren und etwas ihrer Zeit verschenken. Ich möchte mich heute für den ehrenamtlichen Einsatz bedanken und alle einladen auch dazuzugehören.
Für das 12UHRMITTAGS Essen fand sich fast aus dem Stand heraus ein Kochteam zusammen, das einmal pro Monat frisches, leckeres Essen kocht. Ab 9.00 Uhr steht das Team in der Küche, damit um 12UHRMITTAGS alle Gäste bedient werden können. Herzlichen Dank an das Kochteam.
Das Knielinger Straßenfest 2023 war eine große Herausforderung für die beteiligten Knielinger Vereine. Es gab ein Spiel- und Spaßangebot, Musik und eine große Auswahl an Speisen und Getränken. Gemeinsam wurde das Fest gemeistert. Herzlichen Dank an die Vereine und die jeweiligen Helfer.
Weiterlesen … Der Knielinger 115 kommt in den nächsten Tagen in ihren Briefkasten
Geschrieben am .
Am 21.10.2023 findet die alljährliche Wiesenpflege in der Retzlach statt.
Wer Lust hat, bei dieser Pflegemaßnahme (Dauer ca. 2 Std.) mitzuhelfen, meldet sich gerne beim
Einen ausführlicher Bericht findest du hier
Geschrieben am .
Unscheinbar sieht die Schilfwiese im Nordwesten Knielingens, im Gewann Retzlach, aus. Die Hochspannungsleitung im Blick und die Rheinbrückenstraße im Ohr, vermutet niemand, dass hier für den Naturschutz viel zu holen sei. Dass die Wiese Tier- und Pflanzenarten beherbergt, die zum Teil für Baden-Württemberg nur hier nachgewiesen sind, behält sie zunächst für sich. „Idylle geht anders – aber naturschutzfachlich ist der Standort hochinteressant!“ betont Hartmut Weinrebe, Regionalgeschäftsführer des BUND. In Sachen Artenvielfalt ist die Nasswiese ein echtes Ausrufezeichen!
Knielinger und BUND-Freiwillige bei der Wiesenpflege
Jedes Jahr im Oktober treffen sich daher Freiwillige aus Knielingen und Ehrenamtliche des BUND, der seit 2001 in Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe für die Pflege dieses Biotops zuständig ist, zur Wiesenpflege. Am 29.10.2022 kamen ca. 20 Freiwillige zusammen, darunter zwei fleißige Kindergartenkinder! So war in knapp zwei Stunden die Arbeit erledigt. Eine gute Zeit!
Warum wird die Wiese gemäht?
„Überließe man die Wiese komplett sich selbst, würden Grauweiden und andere konkurrenzstarke Arten wie das Sumpfreitgras die Fläche überwuchern,“, erklärt Weinrebe weiter. Das ist an sich nicht verwerflich. Flächen wie die Schilfwiese, die viele seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen, findet man aber nicht mehr oft. Daher versucht man, mit regelmäßiger Mahd den jetzigen Zustand zu erhalten. Denn mit der Nasswiese würden auch viele dieser Arten verschwinden.
Aufmerksame Beobachter werden allerdings feststellen, dass die Wiese nicht komplett gemäht wird: Es bleiben Schilfinseln stehen. Die Fläche liegt tiefer als die Umgebung, und wird daher dank Alb und Rhein regelmäßig vom hoch stehenden Grundwasser überflutet. Einige Insektenarten überleben das Hochwasser nur dank der Schilfinseln.
Warum lässt man das gemähte Schilf nicht einfach liegen?
Das Schilf – zusammen mit jungen Grauweiden und anderen – wird nicht nur abgemäht, das Mähgut wird durch die Freiwilligen auch zusammengerecht, sodass es vom Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe abgeholt werden kann. Ließe man das Mähgut liegen, würde es verrotten und dadurch für einen starken Nährstoffeintrag sorgen. Viele Arten, die auf der Fläche zu Hause sind, benötigen aber einen nährstoffarmen Boden und würden dann schnell verschwinden.
Früher war alles anders…
Früher waren derartige Pflegemaßnahmen natürlich nicht notwendig. Magere Wiesen hatten noch keinen Seltenheitswert, Wiesen wurden durch Vieh abgegrast bzw. gemäht und die Pflanzen als Heu verfüttert oder als Einstreu genutzt.
Artenvielfalt in der Retzlach
Ein Artenschutzexperte des BUND konnte in den vergangenen Jahren immer wieder Nachweise seltener, hochspezialisierter Tierarten, darunter auch Erstnachweise für Baden-Württemberg, erbringen. Das heißt, in der Retzlach leben Tiere, die nirgendwo sonst in Baden-Württemberg vorkommen. Nicht umsonst ist das Gebiet als Biotop kartiert und naturschutzrechtlich geschützt.
Mithelfen? Gerne!
Jedes Jahr im Oktober wird die Wiese gemäht. Wer Lust hat, bei dieser Pflegemaßnahme (Dauer ca. 2 Std.) mitzuhelfen, meldet sich gerne beim
Andrea Finke
Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.