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Donnerstag, 09.09.2010
Heimatrezepte
Kartoffelpuffer PDF Drucken E-Mail

Kartoffelpuffer

Die Kartoffel, eines der Grundnahrungsmittel auf dem Heimatspeisezettel, wird im Knielinger Volksmund vielerorts "Grumbiere" genannt. So kam es auch im Haushalt meiner Großmutter vor, dass für ein schnelles Mittagessen nicht immer alle Zutaten vorhanden waren. Kartoffeln gab es aber immer. Fertiggerichte aus dem Tante-Emma-Laden um die Ecke waren unvorstellbar. Wer kannte in den fünfziger Jahren schon tiefgefrorene Pizza und ….

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Rinderbrust mit Meerrettich PDF Drucken E-Mail

Rinderbrust mit Meerrettich

Zutaten für 4 Personen

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Schäufele mit Kartoffelsalat PDF Drucken E-Mail

Knielinger Schäufele mit Kartoffelsalat

Das Schäufele ist für uns zu Hause heute noch ein Genuss und kommt auf dem bäuerlichen Speisezettel im „alten“ Knielingen vor. Es durfte in keiner Speisekammer fehlen. Große Festtage wie Weihnachten, Ostern oder Familienfeste sind ohne ein lecker zubereitetes Schäufele unvorstellbar.

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Holzbiere-Mostsuppe PDF Drucken E-Mail

Knielinger "Holzbiere-Mostsuppe"

Der Volksmund nennt die Knielinger mit Übernamen liebevoll "Holzbiere". Dieser Übername kommt von den vielen Birnenbäumen, die noch vor 50 Jahren an Knielinger Straßenrändern standen. In der Rheinbergstraße, gegenüber des Sportplatzes, stehen heute noch Knielinger Wasserbirnen. Aus diesen Birnen wurden und wird der Holzbiere-Most vergoren. Und so gab es in den 50-er Jahren eine Spezialität, die Knielinger „Holzbiere-Mostsuppe“. Natürlich ist der Most in Knielingen nur schwer erhältlich.

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Kaninchenbraten PDF Drucken E-Mail

Kaninchenbraten

Meine Oma war eine gütige Frau und liebte Tiere über alles.
Ihre Liebe ging sogar soweit, dass sie das Kaninchen, das sie vor zwei Stunden noch zärtlich gekrault hatte, nur weil es früher Prinzip war, eher ungern in den Topf warf.
Da das Prinzip aus sich selbst heraus schon keine Erklärung zuließ, kamen Fragen gar nicht erst auf.
Es wäre in der Tat zum Heulen gewesen, wenn es sich nicht um eine Delikatesse gehandelt hätte, die man nicht zu beweinen hat, sondern genüßlich verzehrt.

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