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Geschrieben von Uli
Mögliche Entschärfung für Sonntag, 4. Dezember, geplant / Rheinbrückensperrung
Bei den Bauarbeiten der Stadt Karlsruhe für den Landschaftspark Rhein hat sich auf dem nördlichen Areal des Hofgutes Maxau der Verdacht auf fünf Blindgänger ergeben. Sollte sich der Verdacht bei den nun anstehenden Grabungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) bestätigen, ist die Entschärfung der Blindgänger für Sonntag, 4. Dezember, vorgesehen.
Der Bereich um die Fundorte müsste evakuiert werden, wobei der Radius von der Größe der gefundenen Bomben abhängig ist. Betroffen wären neben Anliegern, Fußgängern sowie Radfahrern vor allem auch der Auto- und Zugverkehr, da die Rheinbrücke gesperrt werden müsste. Auch die Schifffahrt müsste auf diesem Rheinabschnitt eingestellt werden.
Details zu den Sperrungen erfahren Autofahrer, Zugreisende, Spaziergänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer am Samstagnachmittag aus Medien mit regionalem Bezug. Die Stadt Karlsruhe informiert am Samstag über den aktuellen Stand im Internet unter www.karlsruhe.de.
Da der Rhein derzeit wenig Wasser führt, hat sich das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe zusammen mit allen beteiligten Behörden und Einrichtungen links und rechts des Rheins entschieden, den Verdachtspunkten noch in diesem Jahr nachzugehen. Das niedrige Grundwasserniveau erleichtert die Freilegung und mögliche Entschärfung, da bei den Grabungen das Wasser nicht aufwändig abgepumpt werden muss.
Lokalisierung und möglichen Entschärfung der Blindgänger
Am Samstag, 3. Dezember, beginnt das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit den Aufgrabungsarbeiten an den fünf Blindgänger-Verdachtspunkten. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird der KMBD die Blindgänger ab Sonntagmorgen, 4. Dezember, weiter freilegen. Die eigentliche Entschärfung ist ab dem späteren Vormittag geplant. Die Dauer der Entschärfung hängt von der Anzahl der Blindgänger ab.
Sperrung der Verkehrswege auf und im Umfeld der Rheinbrücke
Für die Dauer der Entschärfung müssten im Bereich der Rheinbrücke die B 10 in beide Fahrrichtungen sowie die jeweiligen Zufahrtsstraßen voll gesperrt werden. Auch die Geh- und Radwege hoch zur Rheinbrücke auf pfälzer sowie badischer Seite wären betroffen. Ob der Pamina-Radweg auf Höhe von Maximiliansau gesperrt werden muss, hängt vom Evakuierungsradius ab. Die Bundespolizei würde den Zugverkehr zwischen Wörth und Karlsruhe einstellen. Dabei ist beabsichtigt, die Züge, die planmäßig gegen 11.12 Uhr auf der Rheinbrücke verkehren, noch passieren zu lassen. Um die Schifffahrt kümmert sich die Wasserschutzpolizei. Die im Evakuierungsbereich lebenden Menschen sowie Vereine und Gewerbebetriebe werden direkt über das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt informiert.
Details zu den Sperrungen erfahren Autofahrer, Zugreisende, Spaziergänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer am Samstagnachmittag aus Medien mit regionalem Bezug. Die Stadt Karlsruhe informiert am Samstag über den aktuellen Stand im Internet unter www.karlsruhe.de.
PIA-KA v. 25. November 2011